Ich verwende bei dieser Gitarre wieder UPE-Lack, da ich mittlerweile mit der Verarbeitung sehr gut zurecht komme.
In Zukunft werde ich mich aber auch mit Nitrolackierungen beschäftigen, um auch diese Art von Lackierung sauber machen zu können. Da gibt es dann wieder eine genauere Beschreibung der Materialien und Arbeitsschritte. Was die Verarbeitung von UPE-Lack anbelangt, ist das auf diesen Seiten ja schon ausführlich geschehen.
Aus arbeitstechnischen Gründen habe ich bei diesem Modell den Hals erst, nachdem ich das Burst aufgetragen habe, eingeleimt.
Die Intensität des Bursts ist bei dieser Gitarre unterschiedlich. Auf der Vorderseite habe ich etwas weniger aufgetragen als an den Seiten. Der Rücken ist dann schön dunkel. Einen kleinen Haken hat die Sache aber trotzdem. Ich bin mit dem Burst an den Seiten nicht ganz zufrieden.
An den Zargen kann man den Riegel zwar noch wunderbar erkennen, aber eigentlich ist es zu schade, ein solch schönes Holzbild so stark abzudecken.
Ich werde mir eine Änderung in dieser Hinsicht noch offen lassen.
Ein sehr angenehmer Effekt der Fichte und des Ahorns ist, dass diese Hölzer sehr wenige Poren haben. Somit sind deutlich weniger Lackiergänge als bei Mahagoni oder zum Beispiel Esche etc. notwendig.
Nach dem Zwischenschliff wird dann der Hals eingeleimt, und die Gitarre bekommt noch eine Finale Lackschicht. Dann ist wieder Trocknen angesagt.
Wird wohl noch etwas dauern, bis ich das fertige Instrument in Händen halten kann. Aber dann ...