Da ich zur Zeit an mehreren Instrumenten arbeite und sehr eingedeckt bin, musste dieses Projekt etwas warten. Jetzt ist es aber soweit, und es kann los gehen.
Zum Einsatz kommt Mahagoni, den ich wieder durch gute Beziehungen erhalten habe. Das Alter des Materials ist ca. 10 Jahre und somit bestens geeignet für meine Zwecke.
Zuerst wird das Material auf die benötigte Stärke gebracht.
Bei den Zargen sind das ca. 2,5mm.
Die Zargen werden vor dem Biegen in der Höhe zugeschnitten. Ich verfüge über einen Plan und konnte die Maße daraus entnehmen.
Da die Form nur an der Top-Seite (oben) gerade ist, kann die Zarge nicht einfach an der Kreissäge zugeschnitten werden. Das erinnert mich ein wenig an die Schnittvorlagen meiner Mutter, wenn sie Kleider schneiderte. So habe ich mir ein Template angefertigt, das die genaue Form der Zargen hat.
Nachdem die Form auf das Material gezeichnet ist, schneide ich mit der Bandsäge erst einmal das überschüssige Material weg. Danach wird das Template mittels doppelseitigem Klebeband auf die vorbereiteten Zargen geklebt. Mit einem Bündigfräser erledige ich dann den Rest. Die exakte Länge der Zargen wird erst nach dem Biegen zugeschnitten.
Die Seiten werden, wie bereits im Vorfeld erwähnt, mit dem Foxbender in ihre Form gebracht. Eine genaue Beschreibung des Arbeitsvorganges und der Temperaturen, die ich zum Biegen verwende, kann man unter Tipps & Tricks nachlesen.
Das Mahagoni lässt sich hervorragend bearbeiten und macht überhaupt keine Probleme. Nachdem die Zargen gebogen sind, spanne ich sie in die Mold und lasse sie dort auskühlen.