Hals:
Nach einer längeren Pause kann es jetzt mit dem Hals weitergehen.
Bei der SG gibt es unterschiedliche Konzepte, die zur Verwendung kommen. So gibt es Modelle mit 24, 23 und 22 Bünden bei gleichbleibender Mensur von 24,75".
Das wirkt sich auf die Positionierung der Schlagplatte bzw. des Steges aus. Nach reichlicher Recherche habe ich mich für 23 Bünde und ein ''Fledermaus''-Schlagbrett entschieden.
Die Kopfplatte erhielt einen Neigungswinkel von 15°.
Der Halszapfen wurde erst grob ausgeschnitten und dann mit dem Stemmeisen genauestens angepasst.
Beim Hineinstecken braucht man etwas Druck, und der Hals hält im Korpus bereits ohne Leim.
Nun, so sollte es auch sein.
Den Hals-Korpus-Übergang werden wir etwas anders als beim Original gestalten. Der Absatz ist für mein Auge nicht gerade schön, und der Ergonomie dient er auch nicht. So wird bei diesem Modell der Übergang verrundet.
Griffbrett:
Das Griffbrett ist aus Ebenholz und hat eine Mensur von 24,750".
Wir haben Blockinlays aus Pearl eingearbeitet und das Griffbrett mit einem Binding versehen.
Das Schleifen des 12"-Radius wurde von mir übernommen, da der Ebenholz-staub gesundheitsschädlich ist. Die Staubmaske war dem jungen Gitarrenbauer leider zu groß.
Danach wurde das Griffbrett aufgeleimt und das Halsprofil herausgearbeitet. Da konnte Linus wieder mitarbeiten und Erfahrungen sammeln.