Im Prinzip braucht es da keine besondere Beschreibung mehr, da es sich um die gleiche Arbeit wie bei der Decke handelt. Der Unterschied ist das Material. Ich verwende für den Rücken Ahorn. Da ich kein passendes Material zur Verfügung hatte, musste die Platte aus vier Teilen gemacht werden. Ich war am Anfang eher skeptisch, was diese Methode angeht. Nachdem ich aber in verschiedenen Fachbüchern gestöbert habe und dort in Erfahrung bringen konnte, dass es in Ordnung ist, wenn man mehrteilig zusammenleimt, habe ich mich dazu entschieden.
Es ist nicht leicht, Holz zu bekommen, das so breit ist, dass man eine zweiteilige Platte anfertigen kann.
Die Dimensionen sind dieselben wie beim Deckenholz.
Die Verarbeitung ist um ein Vielfaches mühsamer, als es bei der Fichte der Fall war. Blasen an den Händen waren auf jeden Fall schon wieder vorprogrammiert.
Dieses Mal habe ich (gesehen beim Mister Archtop, Bob Benedetto) mit dem Safe-T-Planer die Umrisse am Rand auf die Endstärke (+2/10 Spielraum) gefräst. Diese Maßnahme dient der Orientierung beim Schnitzen.
Insgesamt benötigte ich ca. 13 Stunden für die Herstellung des Rückens.